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Tourismus und Kultur
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Radweg Langwedel
Radwanderweg durch den Flecken Langwedel

Bitte folgen Sie diesen Schildern.

Der ausgeschilderte Weg beginnt am Langwedeler
Rathaus, wo der Brunnen daran erinnert, dass in Langwedel für die Fuhrleute früherer Zeiten ein bedeutender Ausspann gewesen ist. Sie fahren die Große Straße in Richtung Verden und biegen an der Fußgängerampel links in die Straße Am Burgbad ein. Besuchen Sie das von Mai bis September geöffnete
Burgbad an historischer Stelle.
Auch außerhalb der Saison können Sie im Eingangsbereich die Mauerreste der an dieser Stelle errichteten, einst mächtigen Bischofsburg (ca. 1222-1866) und eine Info-Tafel sehen. Vorbei am Fußballplatz und dem Kriegerdenkmal gelangen Sie über Quappenbruch auf die Bahnhofstraße. Hier können Sie links einen Abstecher zum Herrenkamp, der Keimzelle des heutigen Ortes machen und die schönen alten Eichen bewundern oder in "Klenkes Gasthaus"
mit Biergarten einkehren. Jenseits des Bahntunnels biegen Sie rechts ab Richtung Förth in die Birkenallee, vorbei an Kindergarten und Kreis-Müllumladestation. Ab der kleinen Bahnschranke fahren Sie parallel zur "Amerikalinie", die Uelzen mit Bremen verbindet; auf dieser Strecke sind früher die Auswanderer zu den Übersee–Häfen gefahren.
Die Siedlung
Nindorf ist im wesentlichen nach dem Krieg entstanden, als Flüchtlinge dort eine neue Heimat fanden. Hier sind das private
Fahrzeugmuseum Drewes und die
Heidschnucken-Schäferei Hehmsoth erwähnenswert. Weiter geht es an Holtebüttel vorbei, wo Sie die
Freilichtbühne besuchen können. Der RWE–DEA–Konzern fördert hier Erdgas. Sie fahren nun durch Schülingen– hier ist eine Planwagenfahrt möglich – und sanft bergauf geht es am
Overing vorbei: Genießen Sie am
Rastplatz die Fernsicht, bei gutem Wetter ist Bremen zu sehen.
Völkersen ist Ihr nächstes Ziel; Sie können im Hofladen und beim Bäcker (Stuben-Café) Langwedeler Böller-Brot einkaufen. Das Dorf verlassen Sie auf der Rotenburger Straße und biegen beim letzten Haus links ab zum Düvelshagen.
Hier finden Sie neben einem großen Rastplatz auch eine RWE/-Informationstafel zur Erdgasgewinnung an dieser Stelle. Weiter geradeaus gelangen Sie in den Staatsforst
Spange. Am nächsten Querweg fahren Sie links ab Richtung
Haberloh oder folgen rechts dem Hinweisschild "Forsthaus" und machen dort hin einen Abstecher (ca. 900 m mit Lehrpfad, Grillplatz und Waldspielplatz).
Durch abwechslungsreiche Geestlandschaft gelangen Sie nach
Haberloh (nur 50 Einwohner), das durch landwirtschaftliche Zuchtbetriebe und ein Gestüt geprägt ist. Besuchen Sie hier das Hofcafé !

Radeln Sie nun nach Süden, biegen rechts am Waldrand in einen stillen Wirtschaftsweg ab, um über die Ottersberger Straße wieder nach Völkersen zu gelangen. Halten Sie sich vor der
Gaststätte, die zur Rast einlädt, rechts und fahren Sie zwischen den Sportplätzen hindurch, um dann wieder rechts Richtung
Langwedelermoor zu radeln. Hier zeigt sich Ihnen die Landschaft von einer ganz anderen Seite, und wenn Ihnen danach zumute ist, können Sie hier vom Rad auf das Pferd wechseln. Naturliebhaber sollten sich den Biotopbereich
"Kiebitzmoor" nicht entgehen lassen. Sie nehmen nun die Grasdorfer Straße, biegen erst links und dann rechts ab und folgen einem schattigen Wirtschaftsweg, an dessen Ende Sie links fahren. Kurz vor der Giersbergsiedlung finden Sie linkerhand etwas versteckt die
"Schwedenschanze", eine alte Befestigungsanlage. Sie unterqueren die Autobahn und später die Bahn und schon sind Sie in Etelsen. Rechts die
Windmühle "Jan Wind", links die
Kirche "Zum guten Hirten", beide einen Besuch wert.

Auf der Bremer Straße fahren Sie ein Stück Richtung Achim, dann laden
Schloss und
Schlosspark zum Verweilen ein. Ebenfalls einen kleinen Abstecher müssen Sie machen, wenn Sie die
Schleuse besuchen wollen. Weiter radeln Sie durch die Wesermarsch nach
Grinden, hier geht´s an Wochenenden und Feiertagen mit der Fähre ans andere Weserufer. Aber unser Rundweg führt Sie auf dieser Flussseite in weitem Bogen zum
Campingplatz Drosselhof mit Gelegenheit zur Einkehr. Nachdem Sie sich gestärkt haben, bewundern Sie in
Hagen, wo die Häuser sicherheitshalber auf Wurthen stehen, die Störche in ihren Nestern, statten der Wesermühle (Oelmühle) einen Besuch ab und gelangen durch die typische Marschlandschaft zur Kanalbrücke (Schiffsanlegestelle) und von dort nach
Daverden.

Die Sankt–Sigismund–Kirche mit ihrer Orgel, die in Teilen von Arp Schnitger stammt, lohnt einen Besuch, ebenso auch die
Freilichtbühne im Daverdener Holz, bevor Sie wieder zum Ausgangspunkt gelangen.
Radweg–Info:
Tel.: 04232 / 943760 oder 04232 / 39–12
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