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Kulinarisches
Kulinarisches - auch zum Mitnehmen und verschenken
Im Flecken Langwedel können nicht nur die rund 14.700 Einwohner, sondern auch Gäste und Besucher nach dem Motto "Langwedel bietet natürlich noch mehr" eine Vielzahl von Köstlichkeiten genießen. Die Ideen hierzu sind, mit aktiver Unterstützung der Gemeinde, vom örtlichen Touristikverein ab 2008 entwickelt worden. Im Zusammenhang mit der Burgausstellung im Rathaus und der Wiederentdeckung von alten Inventarverzeichnissen, die Back- und Brauutensilien auf der Langwedeler Bischofsburg (1222-1866) nachweisen, sollen die mittelalterlichen Traditionen wieder in Erinnerung gerufen werden.
"Langwedeler Böller"

Das Langwedeler "Böller-Brot" ist ein rundes, dunkles Dinkel-Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen. Die Devise lautet "kugelrund und kerngesund". Es ist das einzige runde Dinkelbrot Niedersachsens.
Zu kaufen gibt es den schmackhaften "Langwedeler Böller" in den Bäckereigeschäften von "Ebelings Backstube" in Völkersen, Daverden, Morsum und Verden.
Das kleine Brot (500 g) erinnert mit Kugelform und Durchmesser an Kanonenkugeln, die 2006 bei archäologischen Grabungen am historischen Burgberg, an dem heute unser Freibad steht, gefunden wurden.
"Ritterbrot"

Der "Böller"-Bäckermeister Ralf Lindhorst bietet zu besonderen Anlässen ein besonderes Brot an. Am mobilen Backofen gibt es ofenfrisch ein auf Buchenholz nach alter Rezeptur gebackenes Roggen-Weizen-Mischbrot, das große "Ritterbrot" (3 kg).
Vor Ort werden daumendicke Scheiben abgeschnitten, mit Schmalz bestrichen, mit Salz bestreut und dann verzehrt. Ein einmaliger Genuss, den man auch für seine private Feier bei der Bäckerei Ebeling bestellen kann (Tel.: 04232/7983).
"Langwedeler Schlemmerkorb"

Damit man mit den Langwedeler Köstlichkeiten auch anderen eine Freude machen kann, gibt es seit Anfang 2010 den "Langwedeler Schlemmerkorb". Dieser enthält ausschließlich leckere Produkte aus dem Flecken Langwedel, unter anderem Wurstwaren, Honig, Wein, Säfte, Bier und Sekt und auch das "Böller-Brot".
Sie können den Schlemmerkorb bei Ulrike Arndt (Langwedeler Frühstückstaxi, Große Str. 52, Tel.: 04232 / 209430) bestellen und erhalten dann ein individuell zusammengestelltes Exemplar.
"Langwedeler Burgbräu"

Um die Langwedeler Brautradition auf der ehemaligen Bischofsburg wieder in Erinnerung zu rufen und vor allem, um zu den ganzen Köstlichkeiten auch noch eine flüssige Beilage zu bieten, hat sich der Touristik-Verein Langwedel e.V. etwas ganz Besonderes ausgedacht:
Seit Anfang Mai 2010 gibt es das "Langwedeler Burgbräu"-Bier. Ein hopfiges Pils, ganz nach dem Reinheitsgebot von 1516. Zu kaufen gibt es dieses als Flaschenabfüllung (20 x 0,33 l - Bügelverschlussflaschen im Kasten) beim hiesigen EDEKA-Neukaufmarkt Redling (auf Wunsch auch Auslieferung) und in den Hol ab-Märkten der Firma Getränke-Ahlers. Saisonal wird zusätzlich als Maibock "Langwedeler Burg-Bock" oder zur Weihnachtszeit ein Schwarzbier als "Langwedeler Winterbräu" angeboten.
" Bischofs-Burger"

Wenn die Idee, zum süffig-hopfigen Langwedeler "Burgbräu" noch eine zünftige "Brotzeit" anzubieten, auch aus dem bayrischen Ahornberg kam, umgesetzt wurde sie vom Touristik-Verein im August 2010 im Flecken Langwedel.
Als mittelalterliche Mahlzeit wird exklusiv, beim "Langwedeler Frühstücks Taxi" ein Riesen-Roggenbrötchen aus der Bäckerei Rotermundt unter der Bezeichnung "Langwedeler Bischofs-Burger" angeboten. Das herzhaft-kräftige Brötchen mit dem Bischofskreuz in der Kruste gibt es mit zwei "historischen", daumendicken Füllungen:
Der Belag mit einer großen Scheibe Kräuter-Rührei und angebratenem Frühstücksspeck, Eisbergsalat und frischer Gurke könnte eher etwas für die "Burgdamen" sein. Für die ritterlichen Knappen liefert die Völkerser Landschlachterei Badenhop einen glasierten Schweinerücken mit Kräuterrand; dazu kommen noch Krautsalat, Gewürzgurken, Senf und Zwiebeln.
Also kein kleiner Snack, kein Börger, den es überall gibt. Eher eine ganz besondere, deftig rustikale Mahlzeit, wie es sie schon an der Tafel des Erzbischofs um 1585 auf der Langwedeler Bischofs-Burg gegeben haben soll.
"Etelser Schloss-Pralinen"

Dem Schlossparkverein Etelsen ist es zu verdanken, dass im Flecken Langwedel nun auch eigene Pralinen angeboten werden. Dieser hatte nämlich Anfang 2011 die Idee, eine eigene Pralinenvariation anzubieten und sie mit den anderen kulinarischen Köstlichkeiten aus dem Weser-Flecken in eine Reihe zu stellen.
Unter Leitung der in Langwedel wohnhaften Konditormeisterin Frau Sibylle Jackl entstehen heute exklusiv die handgeschöpften
"Etelser Schloss-Pralinen" im Verdener Traditionshaus Erasmie. Hier werden bereits seit 1905 feinste Schokoladenvariationen über fünf Generationen hinweg kreiert. Die Pralinen werden so wie vor über 100 Jahren in handwerklicher Qualitätsarbeit Stück für Stück hergestellt und einzeln verpackt.
Ob es solche Schokoladen-Köstlichkeiten in dieser Vielfalt auch schon früher auf dem herrschaftlichen Etelser Schloss von 1887 gegeben hat, lässt sich nur vermuten.
Aber eines wissen wir genau: Diese Pralinen hätten sicherlich dem letzten adeligen Besitzer, Graf von Reventlow, vorzüglich geschmeckt.
Wenn Sie die edlen "Etelser Schloss-Pralinen" genießen wollen, können Sie diese auch telefonisch unter 04231/2406 oder per Internet beim
Café Erasmie bestellen. Direkte Einkaufsmöglichkeiten gibt es im Etelser Schloss, beim Eiscafé Delizia in Etelsen oder bei der Wesermühle in Hagen-Grinden.